Lenk, Max


Biografische Daten:

Name:Lenk, Max
Geboren:8. Mai 1884 in Henriettenthal (Pommern)
Beruf:bis 1. Juni 1933 Korrespondent an der Handelsvertretung der UdSSR in Berlin
Wohnort:Berlin-Tiergarten
Bahnbeginn:vor 1920
Gewerkschaft:DEV, ggf. auch EdED
Funktion:trat 1920 als Mitorganisator eines Eisenbahnerstreiks auf
Partei:SPD (ab 1906), zwischenzeitlich USPD, ab 1920 KPD
Funktion:Mitbegründer „Proletarischer Hundertschaften“
Widerstand:fungierte als Instrukteur des Berliner Bezirksverbandes der illegalen KPD
Verfolgung:am 22. September 1934 durch die Gestapo verhaftet, am 16. Februar 1935 als Hauptangeklagter seines Verfahrens vom Kammergericht Berlin zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt; Haft im Zuchthaus Luckau, später in das KZ Sachsenhausen verschleppt
Gestorben:Max Lenk starb am 19. März 1940 im KZ Sachsenhausen.

Gedenken:

Im brandenburgischen Ort Panketal existiert eine Max-Lenk-Straße.

Der Name von Max Lenk wurde außerdem auf der Gedenktafel verewigt, die die GdED am 9. Mai 1983 in Erinnerung an die während der NS-Zeit ermordeten Eisenbahngewerkschafter in ihrer damaligen Zentrale in Frankfurt (Main) enthüllte.

Quellen:

  • Mielke/Heinz „Eisenbahngewerkschafter im NS-Staat – Verfolgung, Widerstand, Emigration 1933-1945“
  • Hans-Rainer Sandvoß, Die „andere“ Reichshauptstadt. Widerstand aus der Arbeiterbewegung in Berlin von 1933 bis 1945