Konop, Josef


Biografische Daten:

Name:Konop, Josef
Geboren:11. Mai 1901 in Laun (heute: Louny, Tschechien)
Beruf:Eisenbahnoberadjunkt
Wohnort:zuletzt: Rübstich (heute: Praha-Řeporyje, Stadtteil von Prag)
Bahnbeginn:1919
Gewerkschaft:nicht bekannt
Funktion:keine bekannt
Partei:SPČ (seit 1919)
Funktion:Mitglied im Ortsausschuss Rübstich
Widerstand:nach Gründung von Národni Odboj (Natio­naler Widerstand), Mitglied im Ortsausschuss von Rübstich; in dieser Funktion Beschaffung und Weitergabe von Informationen über Truppentransporte
Verfolgung:Festnahme am 11. Februar 1941; nach Hauptverhandlung vom 15. und 16. Juni 1942 durch den 1. Senat des „Volksgerichtshofes“ wegen „Feindbegünstigung, Verabredung zum Landesverrat und Vorbereitung zum Hochverrat“ zum Tode verurteilt
Gestorben:Das Urteil wurde am 3. November 1942 in der Hinrichtungsstätte Berlin-Plötzensee vollstreckt und Josef Konop, tschechischer Staatsbürger, ermordet.
weitere Infos:glaubenslos; Vater: Josef Konop, Mutter: Bozena Konop; Volksschule und 7 Klassen Realschule; seit 1919 bei der Eisenbahn; 1921-1923 Militärdienst, Entlassung als Oberleutnant der Reserve; 1926 Heirat mit Anna, geb. Podzenska; 1 Tochter

Gedenken:

In Prag angebrachte Gedenktafel in Erinnerung an Josef Konop
In Prag angebrachte Gedenktafel in Erinnerung an Josef Konop

Josef Konop wurde in das Ehrenbuch der Opfer von Berlin-Plötzensee aufgenommen.

In Prag wurde in Praha-Řeporyje, dem Stadtteil, in dem Josef Konop zuletzt wohnte, eine Straße nach ihm benannt. Außerdem wurde an seinem letzten Wohnort, einem Haus, das heute an der Prager Adresse „Ořešská 264/19“ steht, eine Gedenktafel für ihn angebracht.

Quellen:

  • Alfred Gottwaldt, Eisenbahner gegen Hitler. Widerstand und Verfolgung bei der Reichsbahn 1933 – 1945
  • Totenbuch der Opfer von Berlin-Plötzensee, Eintrag Josef Konop, online einsehbar
  • Spolek pro vojenská pietní místa, Pamětní deska Josef Konop, online einsehbar
  • Bildquelle: wikipedia.de, Autor: Jiří Sedláček – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0