Siebert, Matthias


Biografische Daten:

Name:Siebert, Matthias
Geboren: 29. September 1885 in Bohlsbach
Beruf:Schrankenwärter
Wohnort:zuletzt Windschläg, Hauptstraße
Bahnbeginn:nicht bekannt
Gewerkschaft:nicht bekannt
Funktion:keine bekannt
Partei:parteilos
Funktion:keine bekannt
Widerstand:nach eigener Aussage unter Alkoholeinfluss und in gelöster Stimmung zwei Mal Aussagen getätigt, die ihm als staatsfeindlich und wehrkraftzersetzend ausgelegt wurden
Verfolgung:das Festnahmedatum ist nicht bekannt; seit 14. Dezember 1939 im KZ Sachsenhausen, wo er als „Schutzhäftling“ mit der Nummer 18104 registriert wurde; dort am 25. Juni 1940 eine erste Vernehmung durch einen Mitarbeiter der Reichsbahn; aus einer Anfrage an die Lagerverwaltung ergibt sich, dass Mitte Oktober 1940 ein weiteres Verhör stattfinden sollte; die entsprechende Anfrage seitens der Reichsbahnverwaltung wurde nicht mehr beantwortet, da sich Siebert zu diesem Zeitpunkt bereits im KZ Dachau befand, wohin er den dortigen Akten zufolge am 6. September 1940 verschleppt wurde
Gestorben:Matthias Siebert starb am 9. November 1942 im KZ Dachau.

Quellen:

  • Landesarchiv Berlin, A Rep. 080, Nr. 4089, „Vernehmung des in Sachsenhausen inhaftierten Reichsbahnmitarbeiters Mathias Siebert aus Winschläg u. a. durch einen Beauftragten der Rbd.“
  • Widerstandskartei im Bundesarchiv
  • Dachau-Datenbank auf One-Step (https://stevemorse.org/dachau/dachau.php; Eintrag 140031, Siebert Mathias)