erkennungsdienstliche AUfnahme der Gestapo von František Janeček

Janeček, František


Biografische Daten:

erkennungsdienstliche AUfnahme der Gestapo von František Janeček
erkennungsdienstliche AUfnahme der Gestapo von František Janeček
Name:Janeček, František (auch Franz) Josef
Geboren:18. August 1896 in Olmütz (heute: Olomouc, Tschechien)
Beruf:Eisenbahnkanzleiexpedient
Wohnort:zuletzt: Olmütz-Podolein, Dovačovskehogasse Nr. 5
Bahnbeginn:nicht bekannt
Gewerkschaft:nicht bekannt
Funktion:keine bekannt
Partei:nicht bekannt
Funktion:keine bekannt
Widerstand:nach Besetzung Böhmens durch die Deutschen Anschluss an die nationale Widerstandsbewegung; Verbreitung von Flugblättern und der Flugschrift der Widerstandsbewegung „V boj” („In den Kampf”); nach Bekanntmachen mit einem Kontakt zur geheimen Militärorganisa­tion Obrana Národa (ON – Ver­teidigung der Nation) Anfertigung von Berichten, die u. a. Auskunft über die Zahl deutscher Eisenbahntransporte durch Olmütz gaben
Verfolgung:am 24.4.1940 Festnahme, Haftbefehl vom 6.3.1941, Anklage vom 15.6.1942, zu dem Zeitpunkt Untersuchungshaft im Zuchthaus Gollnow, am 21.11.1942 vom „Volksgerichtshof“ wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zum Tode mit dauerndem Ehrverlust verurteilt
Gestorben:Das Urteil wurde am 16. Juni 1943 vollstreckt und František Janeček in der Hinrichtungsstätte Berlin-Plötzensee ermordet.

Gedenken:

František Janeček wurde in das Ehrenbuch der Opfer von Berlin-Plötzensee aufgenommen.

Außerdem ist sein Name auf dem monumentalen Denkmal für die Opfer des Zweiten Weltkriegs in Hrabyně (Tschechien) verewigt.

Quellen:

  • Alfred Gottwaldt, Eisenbahner gegen Hitler. Widerstand und Verfolgung bei der Reichsbahn 1933 – 1945
  • Totenbuch der Opfer von Berlin-Plötzensee, Eintrag František Janeček, online einsehbar
  • Bildquelle: Bundesarchiv, R 3017/14671 , Akten des „Volksgerichtshofes“