Im Gedenken an August Bödecker verlegter Stolperstein in Lehrte, Hermann-Löhns-Straße 12

Bödecker, August


Biografische Daten

Im Gedenken an August Bödecker verlegter Stolperstein in Lehrte, Hermann-Löhns-Straße 12
Im Gedenken an August Bödecker verlegter Stolperstein in Lehrte, Hermann-Löhns-Straße 12
Name:Bödecker, August
Geboren:28. November 1880 in Otze (Burgdorf)
Beruf:Schaffner
Wohnorte:Lehrte, zunächst Sehnder Straße 2, ab 1906 Königstraße 26 und zuletztab 1927 Herman-Löns-Straße 12
Bahnbeginn:nicht bekannt
Gewerkschaft:EdED
Funktion:Fachgruppenleiter der Fahrbeamten im EdED
Partei:SPD
Funktion:keine bekannt
Widerstand:nichts bekannt
Verfolgung:Festnahme im August 1944 im Zuge der „Aktion Gewitter“, 23. August bis 15. September 1944 Gefängnis in Celle, anschließend „Schutzhäftling“ im KZ Neuengamme
Gestorben:August Bödecker starb am 10. Oktober 1944 im Krankenrevier des KZ Neuengamme.

Gedenken:

Der Name von August Bödecker befindet sich auf der Ehrentafel für während der NS-Zeit ermordete Eisenbahngewerkschafter, die die GdED am 9. Mai 1983 in ihrer damaligen Zentrale in Frankfurt (Main) einweihte.

Vor seinem letzten Wohnort, in der Hermann-Löns-Straße 12 in Lehrte wurde in Erinnerung an August Bödecker ein Stolperstein verlegt.

Biographie:

Über August Bödecker ist wenig bekannt. Auch über seine Familie gibt es kaum Angaben. Als Kleinkind kam er von seinem Geburtsort Otze (Burgdorf) nach Lehrte, wohnte dort in der Sehnder Straße 2. 1906 erfolgte ein Umzug in die Königstraße 26. Schließlich bezog er 1927 eine Wohnung in der Hermann-Löns-Straße 12.

Im Zuge der nazistischen Verfolgungs-Aktion nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 wurde auch August Bödecker festgenommen. Im August 1944 verhaftet, wurde er zunächst bis zum 15. September 1944 ins Gefängnis Celle gesperrt und danach als sogenannter Schutzhäftling in das KZ Neuengamme verschleppt. Dort starb er am 10. März 1945 im Krankenrevier.

Quellen: